Wirtschaftsredaktionen interessiert an Lage der grünen Branche

dpa-Meldung zur Branchensituation stieß auf enorme Resonanz

„Tulpen für die Tonne: Blumen landen massenweise im Müll“ mit dieser Meldung weckte die Deutsche Presse Agentur (dpa) heute morgen das Interesse zahlreicher Wirtschaftsredaktionen. Die Situationsbeschreibung beruhte auf Interviews mit dem Begonien-Produzenten Overlöper aus Dinslaken, Michiel van Schie Pressesprecher von Royal FloraHolland, BGI-Präsident Norbert Engler und dem Tulpenproduzenten Jeroen Pauw aus Hoorn (NL). Alle schilderten eindringlich die aktuelle Lage bei der Vermarktung von Blumen und Pflanzen und deren Folgen, darunter auch die Vernichtung großer Mengen von Frühlingsprodukten, die momentan nicht in den Handel fließen können.

In kurzer Zeit griffen über 30 Online-Redaktionen die Meldung auf, darunter die Redaktionen namhafter Zeitungen wie FAZ, Süddeutsche Zeitung, Neue Osnabrücker Zeitung, Berliner Morgenpost, Rheinische Post, Bild.de oder Westdeutsche Zeitung, außerdem gab es Veröffentlichungen im Online Ticker der Zeit und des Hamburger Abendblatts bei rtl.de und im Nachrichtenportal telekom.de sowie bundesweit auf den Online-Portalen vieler regionaler Tageszeitungen.

Dass vor allem die Wirtschaftsredaktionen auf die Meldung reagierten zeigt, dass Aufmerksamkeit für die Zusammenhänge in der Grünen Branche und dem Sektor als Wirtschaftsfaktor erzielt werden konnte. Der BGI ist dabei bemüht in der Öffentlichkeit die internationale Vernetzung und die Abhängigkeiten des gesamten Sektors von einer funktionierenden Lieferkette – vom Produzenten bis in den Einzelhandel – darzustellen. Die deutschen Großhändler und Importeure sind aktuell dabei, den Warenstrom auch unter erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten, um trotz teils schwieriger Beschaffungssituation, niedriger Nachfrage und fehlender Verkaufsstellen weiterhin für Blumen- und Pflanzenabsatz zu sorgen.


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