Gartenbaubranche vereinbart stärkere Zusammenarbeit in Handels- und Vermarktungsfragen

Ad-hoc-Ausschuss „Markt und Handel“ trifft sich in Berlin zur ersten Sitzung

Auf Einladung des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) kamen vom 26. bis zum 27. Februar Vertreter der gesamten Wertschöpfungskette der Branche zu einer ersten Sitzung des Ad-hoc-Ausschusses „Markt und Handel“ zusammen.

Die Botschaft des ersten Zusammentreffens war deutlich. Der Ad-hoc-Ausschuss soll sich mit den gemeinsamen vorwettbewerblichen Herausforderungen auseinandersetzen und die Synergien der einzelnen Marktteilnehmer für die gesamte Branche nutzen. Mit einer Stimme zu sprechen und durch den Ausschuss eine Art Frühwarnsystem zu installieren war eins der zentralen Anliegen. Aber auch Themen wie Krisenkommunikation und Rückverfolgbarkeit waren von Interesse.

Im Rahmen eines Vortrages der AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft) wurden die Entwicklung des deutschen Marktes und die entsprechenden Einflussfaktoren diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Betrachtung der Einkaufstätten, die wertvolle Hinweise auf die Entwicklung des Marktes gaben. Die erhobenen Daten der AMI aus 2014 bestätigten auch die Befürchtungen der Gartenbaubranche. Die mit Abstand größte Käufergruppe für Blumen und Pflanzen ist älter als 65 Jahre. Entsprechende Werbung wird überwiegend – über Werbebeilagen – im Systemhandel wahrgenommen und nicht im Fachhandel. Dementsprechend groß ist auch der Anteil der Käufer im Discounter und in den Baumärkten. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Preisgestaltung in der Produktion, sondern auch auf eine suggerierte Verarmung des Sortiments.

Mit der Zielsetzung, in Handels- und Vermarktungsfragen noch besser zusammenzuarbeiten, hatten der Zentralverband Gartenbau (ZVG) und der Verband des Deutschen Blumen- Groß- und Importhandels (BGI) im letzten Jahr die Einrichtung eines entsprechenden Arbeitskreises beschlossen.


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